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Hochwasserschutz Regensburg
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Hochwasserschutz Regensburg
Grundprinzipien: 1.Grundsätzlich sollte über eine Hochwasserrückhaltung ausserhalb des Stadtgebietes nachgedacht werden (Retentionsmulden, Sanierung der Auwälder und ehemaligen Überschwemmungsflächen, Umflutkanal etc.) 2. Die baulichen Hochwasserschutzmassnahmen im Stadtgebiet sollten de Flussquerschnitt so breit wie möglich werden lassen. Plätze, Strassen, Parkplätze, Wege etc. können überschwemmt werden. Die versiegelten Flächen sind in der Oberfläche so anzulegen, dass Überschwemmungsmaterial (Schlamm, Gegenstände, etc.) keine Schäden anrichten können, bzw. ein Gefälle einzuhalten ist, dass eine natürliche Reinigung unterstützt. 3. Im Innerstädtischen Bereich sind mobile Hochwasserschutzsysteme unerlässlich, um die bestehenden Blickbeziehungen erhalten zu können. Das System der aufschwemmbaren Wände erscheint uns sehr innovativ und sinnvoll. Um die Tiefbaukosten nicht unendlich werden zu lassen kann dieses System jedoch nicht flächendeckend eingesetzt werden. Wir schlagen für den Einsatz Bereiche vor, die ohnehin eine städtebauliche Gesamtüberarbeitung forden. (Werftstrasse, Weinlände und Untere und Obere Regenstrasse) 4. Ergänzend schlagen wir in nicht allzu prominenten Bereichen die Lösung „Deich mit aufgesetztem Mobilen Elementen“ vor. So wird ein sicherer Schutz vor HW50 erreicht. Für HW100 werden die Mobilen Dammbalkensysteme aufgesetzt. 5. Insgesamt erscheint es uns sinnvoll, immer dasselbe Mobile System anzuwenden – sowohl für den Komplettschutz als auch für auf Deiche aufgesetzte Elemente – das erspart den Helfern Erklärungen beim Aufbau.
Bauzeit
2003

Ort
Regensburg

Bauherr
Stadt Regensburg

 
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